Das Unternehmen wurde 1935 von Alfred Kärcher (1901–1959) in Stuttgart-Bad Cannstatt gegründet. 1939 erfolgte der Umzug nach Winnenden.

Anfangs wurden elektrische Industrieöfen z. B. für Salzschmelzen, zum Anlassen von Stahl oder zum Härten von Leichtmetall hergestellt. Mit der Entwicklung des ersten europäischen Heißwasser-Hochdruckreinigers DS 350 im Jahre 1950 verschob sich der Schwerpunkt auf das Gebiet der gewerblichen und privaten Reinigungsmaschinen. Seitdem ist Kärcher maßgeblich an der Entwicklung von Hochdruckreinigern beteiligt und besitzt 460 Patente (Stand Ende 2012[5]). Das Produktsortiment umfasst heute den Bereich Reinigung (Kehrmaschinen, Reinigungsmittel, Scheuersaugmaschinen, Nass- und Trockensauger, Akkubesen, Dampfreiniger, Trockeneisstrahlen, Teilereiniger, Wasseraufbereitungsanlagen, Fahrzeugwäsche sowie Abwasserrecycling). Außerdem bietet Kärcher Laubbläser, Kettensägen,[6] Pumpen und Bewässerungssysteme an.

Im Jahre 1974 erfolgte ein Wechsel der Firmenfarbe von blau nach gelb. Ab diesem Jahr konzentrierte sich das Unternehmen unter der Leitung von Irene Kärcher (1920–1989), der Witwe von Alfred Kärcher, auf die Herstellung von Hochdruckreinigern. 1984 erschien mit dem HD 555 der erste Hochdruckreiniger für den privaten Gebrauch.

Ende 2011 kaufte das Unternehmen das angrenzende Gelände der ehemaligen Ziegelei Pfleiderer. Durch die Erweiterung hat sich die Betriebsfläche fast verdoppelt.[7] Im September 2012 begannen die Bauarbeiten für die Erweiterung mit dem Abbruch der Ziegelei. Im September 2014 wurde ein neues Bürogebäude für 700 Mitarbeiter und ein Veranstaltungsgebäude für bis zu 800 Personen in Betrieb genommen. Noch im Bau ist das neue Kundenzentrum. Der Komplex ist mit einer Brücke über dazwischenliegende Zuggleise mit dem seitherigen Standort verbunden.

 

 
 
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